Bevor jetzt reihenweise Herzen brechen,
erst einmal fertig lesen – die Rede ist von der GL-Verstärkung; Isabella Keller.
Und auch wir fliegen auf sie.
Isabella, nach 4 Jahren
Beziehung hast du den
nächsten Schritt gewagt.
Wer hat die entscheidende Frage gestellt?
Thomas. Und es kam sehr unerwartet.
Erzähl, war’s romantisch?
Wie beim Heiratsantrag von meinem Mann . . . Es wurden Fakten auf den Tisch
gelegt (zwinkert).
Was bringst du in die GL?
Ich bin eine Frau, reicht das? Nein, Spass beiseite: Energie wie ein Duracell-Häschen, Neugierde und ein bisschen Humor.
Was wird sich in eurem
Beziehungsalltag ändern?
Ich werde öfters im Büro sein und meine «Team-Gspändli» ärgern, das liegt mir.
Worauf freust du dich am meisten?
Sorry, da muss ich etwas ausholen (grinst). Grundsätzlich: Ich liebe meine Arbeit, vor-
her wie auch jetzt. Ich freue mich aber
besonders auf den Moment, wenn wir die neuen Filialen in St. Gallen und Frauenfeld eröffnen und ich mit Stolz sagen kann: Das war jetzt echt «zusammen mehr»! Auch auf die Teamführung und den Austausch sowie das gemeinsame Planen der nächsten Schritte mit den anderen Mitgliedern der Geschäftsleitung. Und sowieso freue ich mich auf weitere spannende Projekte, bei welchen ich viel Neues dazulernen kann. Und darf ich dir was verraten, so unter uns, um kein Beziehungsdrama auszulösen? Ich freue mich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Partnern. Vor allem aber freue ich mich darüber, Teil der Zubi-Familie zu sein – und auf den nächsten Teamevent mit dieser Rassel-
bande. Sofern ich beim Fussball wieder mitspielen darf . . . (schmunzelt).
Ist die Brille noch komplett rosa beim Blick in die
Zukunft? Oder gibt es auch
etwas, das dir Angst macht?
Wie wohl meine Antwort unschwer ver-
muten lässt, ist zurzeit alles noch etwas
rosarot, um nicht zu sagen, quietschrosa. Aber ich bin so, entweder voll oder gar
nicht. Angst? Nein, aber definitiv eine
Menge Respekt.
Wie kann man sich deinen Arbeitstag vorstellen?
Da ich nicht gerade um die Ecke wohne, bin ich oft im Homeoffice. Da sieht mein Tag typisch schweizerisch aus: 7 Uhr Arbeitsbeginn, 12 Uhr Mittagessen, 18 Uhr Feierabend. Bin ich jedoch in Herisau, startet mein Tag bereits um 4.30 Uhr, um pünktlich um 7 in Herisau zu sein. Es ist eindeutig lebhafter, lustiger und interessanter im Büro – und
ich freue mich jeweils, meine Kolleginnen und Kollegen zu sehen. Wenn ich dann schon einmal da bin, gibt es natürlich viele Sitzungen, dennoch schaffe ich es meistens, pünktlich um 12 Uhr Zmittag zu essen, das gehört zu einem richtigen Schweizer doch einfach dazu (zwinkert). Der Feierabend ist dann sehr variabel.
Apropos Team, inwiefern
wird der Claim «Zusammen mehr» intern gelebt? Hand aufs Herz, das Rebranding: Fact oder Fassade?
So was von Fact – «Zusammen mehr»
begleitet uns tagtäglich. Wenn jemand
Hilfe braucht, erreichen wir zusammen
mehr. Wenn wir gemeinsam unterwegs
sind, erleben wir zusammen mehr,
wenn wir uns austauschen, wissen wir
zusammen mehr. Wenn wir im Team
gemeinsam an etwas arbeiten, schaffen
wir zusammen mehr. Zusammen sind
wir einfach mehr.
Zubi meint, du hättest ihn unter anderem mit deinen Skills als begnadete Fliegenfischerin an Land gezogen – inwiefern hilft dir dein Hobby im Job?
Wenn ich zum Fliegenfischen gehe, tauche ich in eine andere Welt ein, vergesse alles um mich herum, konzentriere mich auf die Fische und geniesse die Natur. Beim Fliegenfischen ist man sehr aktiv, das tut nicht nur meinem Körper, sondern auch meinem Kopf sehr gut. Fliegenfischen braucht sehr viel Geduld – nicht unbedingt meine grösste Stärke. Wenn es nicht läuft, muss die Strategie geändert werden. Man muss den Fisch zuerst verstehen, nur dann ist man erfolgreich. Das lässt sich natürlich sehr gut auf den Geschäftsalltag adaptieren – ausser dass wir es mehr mit Menschen und weniger mit Fischen zu tun haben (lacht).
Wie alt bist du?
39 Jahre
Wo bist du zu Hause?
Altendorf im schönen Kanton Schwyz
Was machst du beruflich?
Leitung Einkauf / operativer
Einkauf Herren-, Kinder-, Sport-,
Arbeits- & Winterschuhe
Und in der Freizeit?
Fliegenfischen, Reisen, Biken,
Skifahren, gute Weine
Was hat dich zu Zubi gebracht?
Thomas hat mich angerufen, wir
kannten uns noch nicht . . .
Zwei Tage später, beim unverbindli-chen Vorstellungsgespräch, gaben
wir uns den Handschlag. Jackpot!
Was machst du im Winter
am liebsten?
Après-Skifahren ;-)
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